Der Golfsport war Jahrhundertelang ein eher elitärer Sport. Dies beruhte in erster Linie auf der Tatsache, dass früher die gesamte Sportbekleidung extra importiert werden musste. Zudem wurden die Kosten für den Bau des Golfplatzes auf den Spieler abgewälzt. Aus diesen Umständen ergab sich eine sehr hohe Jahresgebühr, welche die Spieler zu entrichten hatten, sich aber nur die wenigsten leisten konnten. In den letzten Jahren wurden immer mehr öffentliche Golfplätze erbaut. Die Städte hatten ein enormes Potenzial an Spielern erkannt, welche bis dahin aufgrund der hohen Kosten, ausgeschlossen blieben. Zwar muss man heute für Golfschläger, Schuhe und anderes Zubehör nicht mehr Unsummen ausgeben, jedoch wollten die Spieler in den bestehenden Clubs unter sich bleiben. Auf den öffentlichen Golfplätzen ist die Gebühr weitaus niedriger, jedoch bleiben die Spielregeln überall gleich. Bevor ein Spieler den Platz nutzen darf, muss er die so genannte Platzreife erlangen. Diese Prüfung verlangt nicht nur ein spielerisches Wissen, sondern auch die Kenntnis der Regeln, welche auf dem Golfplatz herrschen. Damit soll ein reibungsloser Ablauf gesichert werden und jedermann soll ungestört spielen können. Die Wahl der Golfschläger bleibt jedem Spieler selbst überlassen, jedoch muss sie an die Gegebenheiten des ausgewählten Platzes angepasst werden. Je nach Bebauung des Golfplatzes müssen die Schläger dessen Bedingungen angepasst werden. Dabei spielen aber natürlich auch persönliche Vorlieben eine Rolle. Während der eine auf den Callaway Big Bertha schwört, mag der andere Spieler diesen Schläger gar nicht schätzen. In der Regel wird man im Golfbag eines Anfängers fünf Schläger finden, die Zahl kann sich bei Profis auch erhöhen und bis zu vierzehn Schlägern betragen. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass die Zahl von vierzehn nicht überschritten werden darf. Wer unrechtmäßig mehr Schläger mit sich führt, wird mit Strafschlägen bestraft.